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Farben im Raumdesign: Das ist zu beachten!

Farben sind nicht nur wichtig, um unsere Gefühle und Emotionen auszudrücken. Sie sind ein bedeutender Bestandteil unseres Lebens – und das auch beim Wohnen. Denn mit einer spezifischen Farbgestaltung kann man bestimmte Stimmungen erzeugen. Oder eben optische Wirkungen. So lassen helle Farben, wie die meisten wissen, kleine Räume größer erscheinen. Farbige Linien und Balken als horizontale Gestaltungsmittel haben einen ähnlichen Effekt, während sie in vertikaler Manier als Raumtrenner fungieren können. Dunkle Farben schaffen hingegen ein Gefühl von Enge, gleichzeitig aber auch von Gemütlichkeit und Wohnlichkeit.

Diese grundlegende Einteilung in kalte und warme bzw. dunkle und helle Farbtöne ist weitgehend bekannt. So wird Blau in seinen dunklen Schattierungen eher als kalt wahrgenommen. Dem gegenüber empfinden wir Orange, Gelb und helles Rot als eher warm. Doch dieses Wissen soll an dieser Stell nicht noch einmal ausgegraben werden. Vielmehr geht es um eine andere Einteilung in der Innenarchitektur, jene Einteilung in statische, konstruktive und dynamisch wirksame Farben.

Als statische Farben werden jene Töne bezeichnet, die dem Design der Grundatmosphäre dienen. Dazu zählen zum Beispiel Weiß, Grau, Beige und alle anderen Erdtöne. Sie wirken im Gegensatz zu den konstruktiven Farben sehr zurückhaltend auf den Betrachter, da sie nicht sofort ins Auge springen. Das bedeutet grundsätzlich, dass sie sich der Architektur des Raumes unterordnen, weshalb sie im Interior Design flächendeckend eingesetzt werden.

Ist die farbliche Grundatmosphäre festgelegt, so wird die Formsprache des Raumes durch die sogenannten konstruktiven Farben geschaffen. Wie der Name bereits besagt, konstruieren sie das Image und den Ausdruck des Raumes, weshalb sie wesentlich farbintensiver und prägnanter sind als die statischen Farben. Gleichzeitig bilden sie einen Kontrast zu diesen.

Um eine Individualisierung des Raumes zu verwirklichen, setzt der Innendesigner im dritten Schritt die dynamisch wirksamen Farben ein, zu denen hervortretende Farben wie Orange oder Rot als auch zurückhaltende Farben wie Marineblau und Schwarz zählen. Sie werden akzentuiert in Wände, Stützen, Wandvorsprünge oder Kamine integriert. Dabei gilt der Grundsatz. Hellere Farben werden dafür genutzt, um Vorzüge zu betonen. Dunklere Farben dienen dem Kaschieren. Deshalb ist beispielsweise das Weißen von sehr niedrigen Decken eher ein Fehler, da der Blick sofort auf diesen Makel fallen wird. Vielmehr sollte man diese mit dunklen Holzpanelen einkleiden und die Wände in einem hellen Ton belassen.

29.8.16 23:28

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