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Das Dilemma mit dem ökologischen Weihnachtsbaum

Pünktlich zum ersten Advent möchte ich euch heute kurz die Vor- und Nachteile des echt und unechten Weihnachtsbaums präsentieren. Bestimmt gibt es einige unter euch, die definitiv jedes Jahr zu ihrem eingestaubten Plastikmodell greifen. Aus Tradition eben. Aber wie wäre es mal mit einem Weihnachtsbaumwechsel? Denn ein natürlicher Baum kann so schön aussehen. Aber halt. Umweltbewusst ist er nicht gerade, oder? Schließlich werden für das eine Fest jährlich zig Millionen Tannen gefällt. Allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind es jedes Jahr rund 34 Millionen Stück. Das ist eine enorm hohe Anzahl. Ließe man diese Bäume nämlich natürlich weiterwachsen, so würde binnen eines Jahrzehnts ein herrlicher Wald daraus wachsen. Ist es also umweltbewusster, einen künstlichen Baum zu nutzen? Oder sollte man vielleicht ganz auf seinen Weihnachtsbaum verzichten?

Grundsätzlich ist die Ökobilanz eines herangezüchteten kleinen Weihnachtsbaums schlecht, die eines künstlichen aber noch schlechter. Wie Biologen an der Saint Joseph’s University in Philadelphia herausfanden, müsste man ein künstliches Modell mindestens zwanzig Jahre lang nutzen, um eine positivere Ökobilanz zu erzielen als beim Kauf von eben zwanzig echten Weihnachtsbäumen. Durchschnittlich wird ein künstliches Modell aber bereits nach sechs Jahren Nutzung entsorgt, sodass man lieber einen zwei Meter hohen natürlichen Weihnachtsbaum für das Wohnzimmer auswählen sollte. Denn je länger dieser natürlich wachsen durfte, also je größer er ist, desto besser ist seine Umweltbilanz.

Besonders negativ für die Umweltbilanz der Plastikmodelle ist übrigens, dass sie größtenteils in China hergestellt werden und so um die halbe Welt transportiert werden müssen. Der Verbrauch an Transportrohstoffen und -brennstoffen ist somit enorm. Zusätzlich dazu muss man bedenken, dass die künstlichen Bäume aus Polyvinylchlorid hergestellt werden, das wiederum aus Erdöl gewonnen wird. Der Herstellungsprozess ist dabei sowohl zeit- als auch rohstoffintensiv. Da Erdöl zu den nicht nachwachsenden und umweltgiftigen Ressourcen gehört, ist sein Einsatz überhaupt fraglich. Das ist aber noch nicht alles: Das Polyvinylchlorid kann auch allergische Reaktionen auslösen, was beispielsweise bei einer harzarmen Kiefer nicht der Fall ist.  

27.11.16 00:22, kommentieren

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Auf der Suche nach Ideen? So klappt's mit dem perfekten Wohnzimmer!

So verschieden wie die Menschen, so verschieden sind auch ihre Vorstellungen von einem perfekten Zuhause. Das ist beim Traum-Wohnzimmer nicht anders. Jedoch kann jeder mit ein paar wertvollen Tipps das Beste aus seinen Räumlichkeiten herausholen. Was dabei am wichtigsten ist, ist, dass man die jeweiligen Gegebenheiten des Raumes, unter anderem das Licht, die Lage im Wohnkonzept und die Größe, beachtet. Zugleich dürfen auch die persönlichen Präferenzen in das Design einfließen, sodass man seinem Zuhause einen individuellen und kreativen Touch verleiht. Obwohl man sich hierbei gern austoben darf, sollte man nicht vergessen, dass das Wohnzimmer zum Gesamtbild der Wohnung passen sollte. Wie ihr trotzdem die Balance zwischen Individualität und Professionalität bewahrt, erkläre ich euch in diesem Beitrag.

Die richtige Idee ist Gold wert!

Schaut man sich im Möbelhaus oder online nach Wohnzimmern um, so wird man schnell feststellen, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Ob klassisch oder modern, ob minimalistisch und kühl oder auffällig und farbenfroh: Wenn dir ein Design gefällt, dann solltest du die Idee unbedingt als Screenshoot speichern oder ein Foto davon machen. Diese kannst du deinem virtuellen Ideenbuch hinzufügen, sodass du eine übersichtliche Auswahl an Inspirationen hast, aus denen du deine Traumelemente für dein neues Wohnzimmer auswählen kannst. Das Beste daran ist aber, dass du alle Ideen mit den wichtigsten Informationen versehen kannst. So weißt du immer, wo du beispielsweise die eine ausgefallene Couch oder die passende Stehlampe gesehen hast.

Bei der Auswahl der passenden Stil- und Designelemente solltest du aber unbedingt darauf achten, dass du zum einen dein Wohnzimmer nicht überlädst. Zum anderen muss ein Zusammenspiel zwischen Optik und Funktionalität gegeben sein. Das schließt natürlich nicht aus, dass auch verspielte Elemente einen Nutzen haben können. Ein gutes Beispiel dafür sind wohl die Möbel aus der Zeit des Jugendstils, die mit ihren floralen Mustern sehr frisch und durchdesignt wirken, zugleich aber auch ihre Funktionalität erfüllen. Darüber hinaus sollte man sich vor dem Designen des Wohnzimmers fragen, welche Ansprüche im Endeffekt an dieses gestellt werden. Will man Gemütlichkeit ausstrahlen? Dient es als Stauraum und Aufenthaltsort für die ganze Familie? Ist das Wohnzimmer ein flexibler Raum oder wird es nur zu besonderen Gelegenheiten genutzt? Je klarer du dabei in deinen Vorstellungen bist, desto einfacher lassen sich diese auch umsetzen.

Mehr Farbe, bitte!

Das Farbenspiel im Wohnzimmer beginnt spätestens dann, wenn man im Baumarkt vor dem Farbregal steht und sich für einen oder mehrere Farbtöne entscheiden muss. Wer im klassischen Raumkonzept besonders auf eine Grundfarbe gesetzt wird, bestehen moderne Räume durch Akzente und Highlight-Farben. Diese können tatsächlich etwas Frische und Lebendigkeit in das Zuhause zaubern. Auch im Hinblick auf die Größe des Wohnzimmers muss man bei der Farbwahl einige Punkte beachten: So sind knallige Töne eher für größere Räume mit hohen Decken geeignet, da sie optisch eine verkleinernde Wirkung besitzen. Auch für die Akzentuierung können sehr strahlende und dunkle Töne eingesetzt werden. Kleine Räume sollten hingegen in Pastelltönen, Cremefarben oder Weiß angestrichen werden, wodurch mehr Geräumigkeit entsteht.

Mit der Wahl der Wandfarbe beginnt aber erst die farbliche Raumkonzeption. Auch die Möbel, Accessoires und Dekorationsgegenstände sollten farblich aufeinander und auf die Decken- und Wandfarbe abgestimmt sein. So können beispielsweise zu einer weißen Stuckdecke wunderbar eine schlammfarbene Couch samt Konferenztisch und einem Kiefern-Holzfußboden passen. Und da wären wir schon beim nächsten Punkt: dem Fußboden. Hier ist nicht nur die Farbe ausschlaggebend, sondern auch die Funktionalität. Während Fliesen nämlich für eine kühle Eleganz sorgen und pflegeleicht sind, zeichnet sich Holz durch seine rustikale und zugleich warme Wirkung aus. Noch heute finden sich in vielen Wohnzimmern Teppiche, die den Vorteil haben, dass sie die Füße an kalten Tagen wärmen und schnell austauschbar sind, falls einmal ein Malheur passiert.

Der Stil spielt die Musik!

Damit die Auswahl etwas leichter fällt, möchte ich nun zum Abschluss einige Einrichtungsstile genauer unter die Lupe nehmen:

Wer auf klare Farben und Formen Wert legt, wird sich schnell in das minimalistische Wohnzimmer verlieben. Getreu dem Motto „Weniger ist mehr“ konzentriert sich das Design auf die wesentlichen Aspekte, wobei die Prinzipien der Ordnung und Funktionalität zentralisiert werden. Für Schnickschnack ist hier kein Platz. Das drückt auch oftmals die Wahl der Materialien aus: Glas, Beton und Metall finden sich nämlich besonders häufig in minimalistischen Wohnzimmern.

Der absolute Kontrast dazu ist das ausgefallene Wohnzimmer. Da hier der Stil- und Mustermix eindeutig erwünscht sind, sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt. So kann zum Beispiel eine Karo-Couch gern mit einer griechischen Skulptur und einem Fransenteppich kombiniert werden. Umso bunter und schriller, desto besser.

Beim skandinavischen Wohnzimmer überwiegt die kühle Eleganz gepaart mit einem ökologischen Chic aus Holzmöbeln und Baumwolltextilien. Die Farbgebung wird dabei einheitlich in sanften Pastelltönen, Weiß oder Grau gehalten. Eye-Catcher findet man nur selten. Das gilt auch für den Industrial-Stil, bei dem bereits der Grundriss gewisse Voraussetzungen erfüllen muss, etwa ein offenes Wohnkonzept in Form eines Lofts oder einer alten Industriehalle. Charakteristisch sind die Verwendung von Nichtfarben und rustikalen Materialien wie Beton, Metall oder Backstein. Die Wände, Decken und Fußböden sind oftmals weder verputzt noch verkleidet.

Weitere Einrichtungsstile findest du übrigens hier .

30.9.16 04:54, kommentieren